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Bild verkleinern

Ein Handyfoto wiegt schnell fünf Megabyte — zu viel für einen Mailanhang oder ein Bewerbungsportal. Hier wählst du Kantenlänge und Qualitätsstufe und bekommst eine leichtere Datei. Wird sie durch das Neuberechnen nicht kleiner, laden wir gar nichts herunter.

Bild verkleinern im Browser: Dateigröße senken, ohne die Aufnahme aus der Hand zu geben

Ein Foto vom Telefon hat zwölf Megapixel und wiegt vier bis sechs Megabyte. Für den Ausdruck ist das richtig, für einen Mailanhang, ein Bewerbungsportal, ein Profilbild oder einen Forenbeitrag ist es zu viel — und fast überall steht eine Obergrenze, die niemand erklärt. Dieses Werkzeug rechnet die Aufnahme auf eine kleinere Kantenlänge und speichert sie mit einer wählbaren Qualitätsstufe neu. Sechs Stufen stehen bereit, von 640 Bildpunkten für eine Vorschau bis 2560 für einen großen Monitor; die Maße lassen sich auch unverändert lassen, wenn allein die Qualitätsstufe sinken soll. Das Verkleinern ist kostenlos, läuft online im Browser und verlangt kein Programm: Es funktioniert am PC unter Windows, am Mac, am Laptop und auf dem Android-Handy, ohne App aus dem Store.

Vergrößert wird dabei nie. Wer eine längste Kante angibt, die über der vorhandenen liegt, bekommt die Maße des Originals zurück: Aus 800 Bildpunkten mehr zu rechnen erfindet keine Schärfe, sondern nur Gewicht. Aus demselben Grund gilt hier die Regel des PDF-Verkleinerns — ist das Ergebnis am Ende nicht leichter als die ausgewählte Datei, wird es nicht heruntergeladen und dein Original bleibt stehen. Unter jeder Aufnahme steht die Größe vorher und nachher in kB oder MB — verlass dich auf diese zwei Zahlen statt auf eine Faustregel. Mehrere Aufnahmen auf einmal sind möglich, daraus wird ein ZIP-Archiv. Und weil das Bild dabei neu gezeichnet wird, überleben Aufnahmedaten wie GPS-Ort, Kameramodell und Uhrzeit den Vorgang nicht.

In drei Schritten

So funktioniert Bild verkleinern

  1. Aufnahmen auswählen

    Zieh eine oder mehrere Bilddateien in das Auswahlfeld; sie werden ausschließlich lokal eingelesen, eine Übertragung findet nicht statt.

  2. Kantenlänge und Stufe setzen

    Bestimme die längste Kantenlänge und verschiebe anschließend die Qualitätsstufe, die bei JPG und WebP wirksam ist, bei PNG dagegen nicht.

  3. Zahlen prüfen, speichern

    Unter jeder Aufnahme erscheint die Dateigröße vor und nach der Neuberechnung; heruntergeladen wird ausschließlich, was dabei tatsächlich leichter geworden ist.

Was das Tool kann

  • Die längste Kante auf 2560, 1920, 1280, 1024, 800 oder 640 Bildpunkte begrenzen — oder die Maße unangetastet lassen
  • Die Qualitätsstufe zwischen 40 und 95 Prozent frei setzen; sie wirkt auf JPG und WebP
  • Als JPG, PNG oder WebP ablegen, im Format der Ausgangsdatei — oder in der Stufe „kleinste Datei“, die zusätzlich eine WebP-Fassung rechnet und die leichtere nimmt
  • Mehrere Aufnahmen in einem Durchgang rechnen und als ZIP-Archiv laden
  • Aufnahmedaten wie GPS-Ort, Kameramodell und Uhrzeit fallen beim Neuzeichnen weg

Wichtig zu wissen

  • HEIC-Aufnahmen vom iPhone werden nicht gelesen, JPG, PNG und WebP schon.
  • WebP zu schreiben beherrscht nicht jeder Browser. Wo es fehlt, ist die Auswahl gesperrt, statt heimlich ein PNG mit falscher Endung zu liefern.
  • Ein bewegtes WebP ergibt ein einzelnes Standbild.
  • Zuschneiden, Drehen und Farbkorrektur gehören nicht zu diesem Werkzeug.

Häufige Fragen zu Bild verkleinern

Wie stark schrumpft mein Foto?

Den größten Teil trägt die Kantenlänge, nicht die Qualitätsstufe. Ein 4000 Bildpunkte breites Handyfoto auf 1280 gerechnet speichert rund zehnmal weniger Punkte, und das schlägt fast immer stärker durch als jede Stufe. Für den Bildschirm, für eine E-Mail oder für WhatsApp reichen diese 1280 fast immer; zum Drucken bleibt die Kante besser großzügig, weil Papier mehr Punkte je Zentimeter braucht als ein Monitor. Eine feste Zusage in kB wäre unseriös: Wie sparsam JPG arbeitet, hängt am Motiv — eine Rauputzwand kostet mehr Platz als ein Porträt vor weißem Grund.

Warum fehlt eine Datei im Download?

Weil die Neuberechnung sie nicht leichter gemacht hat, was bei bereits stark komprimierten Aufnahmen und bei sehr kleinen Bildschirmfotos regelmäßig vorkommt. Statt dir eine umfangreichere Datei unterzuschieben und sie „optimiert“ zu nennen, bleibt in diesem Fall das Original unangetastet; in der Ergebnisliste steht die Begründung dann unmittelbar hinter dem Dateinamen.

Kann ich ein Bild ohne Qualitätsverlust verkleinern?

Im strengen Wortsinn nur in einem Fall: Wer die Maße stehen lässt und PNG wählt, gibt keinen Bildpunkt auf, weil PNG verlustfrei speichert — dafür sinkt die Dateigröße dann meist gar nicht, und dann wird hier auch nichts heruntergeladen. Bei JPG und WebP kostet jedes Speichern etwas; sichtbar wird das meist erst unterhalb von 60 Prozent. Und die Kante zu kürzen heißt immer, Bildpunkte wegzugeben: auf dem Bildschirm nicht zu bemerken, beim starken Hineinzoomen schon. Wer die Qualität so weit wie möglich beibehalten will, rechnet zweimal mit verschiedenen Stufen und vergleicht — das Original wird dabei nie überschrieben.

Bleibt ein Hochkant-Foto aufrecht?

Ja. Telefone speichern den Sensor quer und merken sich die Drehung getrennt in den Aufnahmedaten. Beim Lesen wird sie angewendet, das Ergebnis steht also so, wie du es auf dem Display siehst, und braucht den Vermerk danach nicht mehr.

Verlassen meine Aufnahmen das Gerät?

Nein. Das Rechnen passiert in deinem Browser; es gibt keinen Server, der die Bilder zu sehen bekäme. Gerade bei Fotos ist das mehr als eine Formalie, weil in ihnen der Aufnahmeort steckt. Dass bei der Bearbeitung nichts gesendet wird, prüfen wir bei jeder Änderung automatisch nach — die Messwerte stehen unter ohne Upload.

Kann ich damit ein PDF kleiner machen?

Nein, dafür gibt es PDF verkleinern. Umgekehrt gilt: Wer aus mehreren Bildern ein Dokument bauen will, nimmt JPG in PDF, und wer nur die Hülle wechseln möchte, das Umwandeln.

Was passiert mit den GPS-Daten im Bild?

Sie fallen weg, weil beim Neuzeichnen ausschließlich Bildpunkte übernommen werden — Ort, Gerät und Zeitstempel sind danach nicht mehr in der Datei. Hier ist das ein Nebeneffekt des Rechnens. Wer die Aufnahmedaten loswerden will, ohne die Bildpunkte anzufassen, nimmt dafür EXIF-Daten entfernen: Dort wird nur der Datenblock herausgeschnitten, die Aufnahme selbst bleibt unverändert.