Ohne Upload: Deine Dateien verlassen dein Gerät nicht

Fast jedes Online-PDF-Werkzeug schickt deine Datei an einen Server und verspricht, sie danach zu löschen. FuchsPDF verspricht nichts – hier gibt es keinen Server, der eine Datei empfangen könnte. Diese Seite erklärt, was das technisch bedeutet, und zeigt dir, wie du es in zwei Minuten selbst nachprüfst.

Was „ohne Upload“ hier technisch bedeutet

Wenn du eine Datei auswählst, liest der Browser sie in den Arbeitsspeicher der geöffneten Seite. Von dort aus arbeiten zwei JavaScript-Bibliotheken direkt auf den Bytes: pdf.js von Mozilla stellt Seiten dar und holt den Text aus einer PDF-Datei, pdf-lib schreibt das veränderte Dokument neu. Beide laufen im selben Browser-Tab wie diese Seite.

Es existiert kein Endpunkt, an den eine PDF-, Word- oder Bilddatei geschickt werden könnte. Der Download am Ende ist keine Antwort eines Servers, sondern eine Datei, die dein Browser aus den Daten im Arbeitsspeicher erzeugt hat. Deshalb funktionieren die Werkzeuge auch weiter, wenn du die Netzwerkverbindung trennst, nachdem die Seite geladen ist.

Der Nebeneffekt: Größe und Anzahl der Dateien sind nicht durch ein Server-Limit begrenzt, sondern durch den Arbeitsspeicher deines Geräts. Bei sehr großen Dokumenten ist ein Rechner deshalb im Vorteil gegenüber einem älteren Smartphone. Das Verkleinern einer großen PDF-Datei ist der Schritt, an dem dieser Unterschied am ehesten auffällt.

Prüf es selbst – zwei Minuten, ohne Vorkenntnisse

Du musst das nicht glauben, du kannst es messen. Die Entwicklerwerkzeuge jedes modernen Browsers zeigen jede einzelne Netzwerkverbindung, die eine Seite aufbaut. Der zweite Test ist noch deutlicher: Was offline funktioniert, kann nichts hochgeladen haben. Probier es mit dem Drehen einzelner PDF-Seiten: Verbindung trennen, Datei wählen, Ergebnis herunterladen.

  • Öffne ein beliebiges Werkzeug, zum Beispiel PDF zusammenfügen.
  • Drücke F12 (macOS: Cmd + Wahl + I) und wechsle auf den Reiter „Netzwerk“.
  • Lade die Seite einmal neu, damit die Liste vollständig ist, und wähle dann deine PDF-Datei aus.
  • Starte den Vorgang und lade das Ergebnis herunter.
  • Sieh die Liste durch: Es erscheinen nur Anfragen an fuchspdf.de für die Seite selbst, Schriften und Programmcode. Kein Eintrag enthält deine Datei, und es geht kein POST-Request mit Dateiinhalt hinaus.
  • Gegenprobe: Schalte nach dem Laden der Seite den Flugmodus ein oder trenne das WLAN – und benutze das Werkzeug erneut. Es arbeitet weiter.

Der automatisierte Test hinter dieser Aussage

Vor Veröffentlichungen läuft ein automatisierter Test, der eindeutig markierte Testdateien durch jedes Werkzeug dieser Seite schickt und dabei jeden einzelnen Netzwerk-Request des Browsers mitschneidet. Anschließend prüft er den Mitschnitt auf drei Dinge: Verbindungen zu fremden Domains, das Auftauchen der Markierung in einer Adresse oder einem Anfrage-Text, und ausgehende Anfragen, die überhaupt Daten übertragen könnten.

Der jüngste Lauf stammt vom 1. September 2026 und lief gegen die ausgelieferte Seite selbst, erfasst also auch alles, was der Hoster nachträglich einfügt: 33 von 33 Prüfungen bestanden, 493 mitgeschnittene Anfragen, kein einziger Treffer der Markierung, keine Verbindung zu einer unerwarteten Domain und kein einziger Upload.

Seit dem 27. August 2026 prüft der Test außerdem etwas, das vorher gar nicht prüfbar war: dass es überhaupt keinen Einwilligungspfad mehr gibt. Vorher gab es eine Reichweitenmessung mit Einwilligungsbanner, und geprüft wurde die Kette davor und danach. Diese Messung ist ersatzlos entfernt. Der Test verlangt jetzt, dass in keiner einzigen Phase eine Anfrage an eine Analyse-Domain geht, dass kein Analyse-Cookie entsteht, dass keine Einwilligungsoberfläche existiert – und dass dein Browserspeicher leer bleibt, solange du nichts anklickst.

Der Mitschnitt wird als HAR-Datei archiviert. Das ist derselbe offene Dateityp, den du im Netzwerk-Reiter deines Browsers selbst exportieren kannst – die Prüfung ist also nachvollziehbar und nicht auf ein Versprechen angewiesen.

Was trotzdem an einen Server geht – vollständig

„Keine Uploads“ heißt nicht „keine Verbindungen“. Damit die Aussage belastbar bleibt, hier die vollständige Liste dessen, was diese Website tatsächlich überträgt. Deine Dokumente sind in keinem Punkt enthalten. Wer wissen will, wer das betreibt und wo die Grenzen liegen: über das Projekt.

  • Die Website selbst: HTML, Programmcode, Schriften und Symbole kommen von fuchspdf.de. Dabei entstehen wie bei jedem Webserver technische Zugriffsdaten inklusive IP-Adresse.
  • Das Feedback-Formular: Wenn du es ausfüllst und absendest, wird ausschließlich dein geschriebener Text übertragen – niemals eine Datei. Nur beim Öffnen dieses Formulars lädt zusätzlich die Bot-Prüfung von Cloudflare; wer die Werkzeuge benutzt, löst sie nie aus.
  • Statistik: keine. Es gibt hier kein Analyse-Werkzeug, kein Zählpixel und keinen Messdienst – deshalb auch kein Cookie-Banner und nichts, wozu du Ja oder Nein sagen müsstest. Wie viele Seitenaufrufe es gibt, sehen wir ausschließlich in der Auswertung des Webservers, die ohnehin beim Ausliefern der Seite entsteht.
  • Nicht übertragen werden: PDF-, Word-, JPG-, PNG- und WebP-Dateien, Dateinamen, Dokumentinhalte, Formularinhalte, Passwörter und gezeichnete Unterschriften.

Häufige Fragen

Warum sollte ich das glauben statt es einfach anzunehmen?

Sollst du nicht. Anbieter, die Dateien hochladen, können ihre Löschversprechen nicht beweisen – du musst ihnen vertrauen. Eine rein lokale Verarbeitung kannst du dagegen in deinem eigenen Browser überprüfen: Netzwerk-Reiter öffnen oder die Verbindung trennen und weiterarbeiten. Genau deshalb steht die Anleitung oben auf dieser Seite.

Bleibt etwas von meiner Datei im Browser zurück?

Nein. Die Datei liegt nur im Arbeitsspeicher der geöffneten Seite und ist weg, sobald du den Tab schließt oder neu lädst. FuchsPDF legt keine Dokumente in localStorage, sessionStorage oder IndexedDB ab. Solange du nur Werkzeuge benutzt, bleibt der Browserspeicher sogar vollständig leer: Etwas gespeichert wird ausschließlich, wenn du selbst eine Bewertung abgibst oder den Unterstützen-Hinweis dauerhaft ausblendest.

Ist das auch dann sicher, wenn ich vertrauliche Unterlagen bearbeite?

Für den Übertragungsweg ja: Die Datei verlässt dein Gerät nicht. Zwei Werkzeuge haben aber eine inhaltliche Grenze, die du kennen musst: Zuschneiden blendet Ränder nur aus, und „Text ändern“ legt neuen Text über den alten. In beiden Fällen bleiben die ursprünglichen Inhalte in der Datei enthalten. Zum sicheren Schwärzen sind sie deshalb nicht geeignet.

Funktioniert FuchsPDF wirklich ohne Internetverbindung?

Nach dem Laden ja. Die Werkzeuge brauchen das Netz nur, um Programmcode nachzuladen; ist das erledigt, läuft die Verarbeitung vollständig auf deinem Gerät. Ein Werkzeug, das du bereits geöffnet hast, arbeitet im Flugmodus weiter – das ist zugleich der einfachste Beweis, dass nichts hochgeladen wird.